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Aus für Hubschrauber-Nachtflüge übers Kabelwerk: Interview mit Rudolf Gollia (Sprecher des Innenministeriums) - 22.9.2010

Aus für Hubschrauber-Nachtflüge übers Kabelwerk. dasKabelwerk.at spricht dazu mit Oberst Rudolf Gollia. Er ist Sprecher des Innenministeriums.


 




dasKabelwerk.at: Hallo Herr Gollia, Die Polizei-Hubschrauber der Meidlinger Kaserne sollen teilweise auf den  Flughafen Schwechat übersiedeln. In der Nacht soll es überhaupt keine Flüge mehr geben.
Können Sie das bestätigen?

Oberst Rudolf Gollia: Es gab in den vergangenen Jahren leider immer wieder Anrainerbeschwerden wegen der Starts und Landungen in der Polizeikaserne in Meidling. Wir haben daraufhin intensive Gespräche mit dem Flughafen aufgenommen, und konnten in der Zwischenzeit eine Lösung erarbeiten, die vorsieht, daß ein Großteil der Flüge, vor allem zu Nachtzeiten, in Schwechat stattfinden wird.

Wie stark wird sich der Hubschrauber-Verkehr in Meidling reduzieren?
Wir gehen davon aus, daß sich die Starts und Landungen in Meidling um zirka die Hälfte reduzieren werden. Vor allem zu Nachtzeiten sollen so gut wie keine Starts und Landungen mehr stattfinden, außer es ist wirklich ein größerer Einsatz notwendig. Ansonsten werden in Meidling nur noch Starts und Landungen zu Tageszeiten erfolgen, weil ja hier auch eine Werkstätte der Flugpolizei untergebracht ist.

Wann wird es soweit sein?
Wir können davon ausgehen, daß mit Anfang Oktober – der genaue Tag ist noch nicht fixiert – die Übersiedlung des Hubschraubers, der mit Nachtsichtgeräten und Nachtequipment ausgestattet ist, nach Schwechat erfolgen wird können  

Hat der Flughafen Wien überhaupt genug Kapazitäten für diese Übersiedlung?
Es hat entsprechende Gespräche und Vorbereitungen mit dem Flughafen Schwechat gegeben, die Starts und Landungen des Polizeihubschraubers in Schwechat werden möglich sein.  

Ist die Sicherheit damit wie bisher gewährleistet? Wie stark werden sich die Einsätze durch die Übersiedlung auf den Flughafen Wien verzögern?
Die Sicherheit wird gewährleistet bleiben. Es gibt natürlich minimale Verzögerungen. Aber so ein Hubschrauber ist mit einer doch sehr hohen Geschwindigkeit unterwegs, und wird dadurch in Zukunft, wenn es notwendig ist, im Stadtgebiet von Wien Einsätze zu fliegen, aus Schwechat herangezogen werden.

Ist die Übersiedlung fix? Können die Bürgerinitativen des Flughafen Wiens die Übersiedlung noch verhindern?
In die Gespräche und Vorbereitungen im Bereich des Flughafens waren mit dem Flughafen auch die Bürgerinitativen bzw. Mediatoren mit eingebunden, und die Starts und Landungen des Polzeihubschraubers in Schwechat tragen letztlich auch zur Sicherheit in dieser Region bei. 05:32

Herr Gollia, Vielen Dank für das Gespräch!
Gerne, ich wünsche noch einen schönen Tag


Mag. Rudolf Gollia, Oberst, ist Sprecher des Bundesministerium für Inneres




 

 

Kommentare  

 
0 #1 2010-09-22 11:42
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