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Interview mit zweintopf - menagerie : the origin of species


  


Am 9.2.2010 findet die Ausstellungseröffnung von „Menagerie – the origin of species“ des Künstler-Duos „zweintopf“ statt.
Dazu hat dasKabelwerk.at mit Eva und Gerhard Pichler von zweintopf gesprochen:

dasKabelwerk.at: Hallo Herr Pichler, worum geht es in Eurer Ausstellung – wie kommt es zu dem Titel?

Gerhard Pichler: Also die Ausstellung ist eine Fortsetzungsreihe. Es gibt mehrere Varianten von dieser Menagerie. Wir haben die im März das erste Mal im Graz in der Gallerie Patrick Ebensperger ausprobiert. Und es gibt immer so ein Grundmodul, das ist ein Handtuch. Und aus dem werden Tiere gefaltet. Und das ist die Methode. Diese haben nicht wir erfunden, sondern es gibt dieses … naja, manche würden sagen, kitschige Handtuch-Origami, aus dem Varianten dieser Tiere gefaltet werden. Und das ist quasi dann das Grundmodul für diese Ausstellung, und darum bauen wir quasi Geschichten, in der Gallerie Patrick Ebensperger in Graz war es zB die Tiere sind in einem Extra-Raum gefangen, dann gibt es eine zweite Ebene, ein Strom-Labyrinth, in dem die Leute durchgeschleust werden, und dabei selbst beobachtet werden, wie sie die Tiere beobachten. Und es gibt noch die dritte Ebene, wo wir behaupten, wir würden die Tiere in der freien Natur fangen. Und da gibt es ein Video davon. Und die Menagerie – the origin of species ist eine Weiterentwicklung fürs Kabelwerk. Wir behaupten da, nachdem wir wissen, wie die Tiere konstruiert sind, also wie sie geschaffen worden sind, behaupten wir, als Schöpfer, wir wissen auch den Ablauf, so wie Darwin eben behauptet hat,  er hätte die Evolution … quasi den Beweis, wie die Entwicklung der Arten vor sich gegangen ist. Das ist quasi die Erklärung zum Titel.

dasKabelwerk.at: Das Künstlerduo Zweintopf gibt es jetzt schon einige Jahre, was gibt es über euch zu erzählen?
Eva Pichler: Ja also wir kommen ursprünglich aus Graz, und versuchen jetzt immer mehr Ausstellungen im Österreichischen Raum quasi zu machen. Grundsätzlich zum Künstlerduo Zweintopf gibt es zu sagen, daß unsere Arbeitsweise eine sehr ortsspezifisch ist. Das heisst, wir arbeiten gerne eben länger Zeit an den Räumen, und versuchen eben für den Raum speziell was zu entwickeln, oder wir arbeiten auch im öffentlichen Raum. Nähere Informationen zu unseren Projekten kann man auf unserer Homepage finden, die ist www.zweintopf.net

dasKabelwerk.at: Habt Ihr einen Bezug zum Kabelwerk?
Gerhard Pichler: Jetzt direkt zur Architektur Kabelwerk nicht, aber die Silvia Konrad, die hier Kuratorin ist, die haben wir letztes Jahr zu einer Ausstellung eingeladen, die wir kuratiert haben, in Graz. Und da ist eben die Frage aufgeworfen worden, sie hat ja jetzt da die Räume zur Verfügung, die wirklich sehr schöne Räume sind. 3 Riesengroße Ausstellungsräume, und wir waren die mal besichtigen, und dann ist für uns relativ schnell klar gewesen, daß dies irgendwie der ideale Ort wäre, die Menagerie in einer weiteren Variante zu zeigen. Das ist unser Bezug zum Kabelwerk.

dasKabelwerk.at: Was gibt es ab morgen zu sehen?
Eva Pichler: Es gibt morgen ein sehr ästhetisches Projekt von Zweintopf hier zu sehen, daß irgendwie mit dem Raum und mit dem Boden und überhaupt mit den Räumlichkeiten im Kabelwerk sehr gut harmoniert, glauben wir, und ja ich glaube man sollte sich überraschen lassen, was man aus Handtüchern alles machen kann.
 


 

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