dasKabelwerk.at

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Touching - Duo-Performance von Veronika Simor und Johannes Kretz (21.4.2010 19:30)


Am Mittwoch, 21.4.2010 findet um 19:30 die "Duo-Performance" TOUCHING mit Veronika Simor und Johannes Kretz im Palais Kabelwerk statt.

Elektronische Musik als interaktive Performance.


Wann? Mittwoch, 21. April 2010 19:30
Wo? Palais Kabelwerk (1120 Wien, Oswaldgasse 35a) - Studio (2. OG)
Eintritt? € 12,- / Ermäßigt: 6 €
Kartenreservierung unter 01 8020650
Kontakt: Johannes Kretz (www.johanneskretz.com)


TOUCHING

Duo-Performance von  und mit Veronika Simor und Johannes Kretz

Programm:

Johannes Kretz: sweet nothing (2010)  7'
Veronika Simor / Johannes Kretz: touching1 (2010) 20'
Veronika Simor: out of vision (2010) 15'
Veronika Simor / Johannes Kretz: short duo (2010) 3'
   
Veronika Simor: flow (2010) 15'
Veronika Simor / Johannes Kretz: touching2 (2010) 30'

 

Bilder von Péter Simor


Ausführende:

Veronika Simor

Gewinnerin der KomponistInnen-Auswahl: "The New Austrian Sound of Music"

Laptop, Analog-Equipment, Controllers

Johannes Kretz

Leiter des ZiMT - Zentrum für innovative Musiktechnologie, an der Musikuniversität Wien

Laptop, Datenhandschuh, Software-Entwicklung


Über das Projekt:
TOUCHING ist ein Duo-Projekt von Veronika Simor und Johannes Kretz, bei dem elektronische Musik nicht nur als Projektion von elektroakustischem Material im Raum angesehen wird, sondern auch als interaktive Performance. Laptops werden in Verbindung mit verschiedenen Sensoren (wie z.B. den neulich entwickelten "audio cubes"™ von Percussa™ oder dem p5-Datenhandschuh) und MIDI-Controllern in Interaktion mit eigens entwickelter Software zu einzigartigen Musik-Instrumenten, welche die Frische von Interpretation, die Möglichkeit, den Klang anzufassen dem Reichtum der Möglichkeiten elektroakustischer Musik hinzufügen. Auch werden traditionelle Instrumente (Cello, Mandoline, etc.) durch Präparierung und geeignete Mikrophonierung zu elektroakustischen Instrumenten transformiert.

Daneben bezieht sich TOUCHING aber auch auf die Interaktion von Kulturen. Die Verschmelzung des ungarischen und österreichischen Hintergrunds der Künstler, aber auch die Gegenüberstellung der Unterschiede erlaubt das Herstellen von Brücken zwischen musikalischen Grundhaltungen aber auch zwischen Tradition und Innovation. Organische Klangskulpturen und Klanggesten, die in den Raum projiziert werden, mit Stille interagieren, (inszeniert mit besonderer Aufmerksamkeit für den visuellen Aspekt der Aufführung und ungewöhnliche Aufstellung der Mitwirkenden) spiegeln den ganzheitlichen Zugang der Künstler wider und geben dem Projekt sein besonderes künstlerisches Profil.


Veronika Simor

Geb. 1976 in Budapest, lebt in Wien.

Kompositionsstudien am Szt. István Konservatorium in Budapest,  an der Universität für Musik in Budapest bei György Orbán, 1999-2004: Doppelstudium „Komposition“ und „Elektroakustische Komposition“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Iván Eröd, Kurt Schwertsik und Dieter Kaufmann, Diplom mit einstimmiger Auszeichnung in Komposition, Diplom mit Auszeichnung in "Elektroakustische Komposition",  Diplomarbeit über "Elektroakustisches Denken in instrumentalen Kompositionen".

Preise: 2001: Alban Berg Stipendium, 2001: Theodor Körner Fonds, 2003: Förderungsstipendium des Bundeskanzleramtes

2001 Teilnahme am Festival „Szene Bunte Wähne“, 2003 Kompositionsauftrag für das Serapionstheater und das Ensemble des Burgtheaters für Bühnenmusik, Zahlreiche Aufführungen im In- und Ausland. Teilnahme an verschiedenen Workshopkonzerten, Videovertonungen, diverse CD-Produktionen, Soundstudien. Kompositionen für Tonband , sowieTonband und Ensembles, Soloinstrumente, Kammerensembles und Orchester, Hörspiele, Live-Elektronik Kompositionen, Performances etc.

Auftragskompositionen: 2003 - 2008 Werke für Kinder, 2004 „Ensemble LFO“, 2005: für Margarethe Deppe (Klangforum Wien), 2004: Konzertreihe „Neue Musik in der Ruprechtskirche“, 2006: „Klangwerkstatt, Berlin“, 2007: IGNM „Musikfest“,
2009: „New Austrian Sound of the Lear“, 2009: IGNM „Jugend gibt Musik“ und „Strom-Musik“

Radiosendungen: ORF "Zeitton" Ö1, „NewcomerWerkstatt“ DeutschlandRadio, Berlin
 

 


Johannes Kretz (www.johanneskretz.com)

Geb. 1968 in Wien • Studium Komposition an der Wiener Musikhochschule (bei F. Burt und M. Jarrell), weiters Musikerziehung, dazu Mathematik an der Universität Wien • 1992-93 Studien (Computermusik) am IRCAM, Paris u.a. bei Marco Stroppa und Brian Ferneyhough • 1994-2003 Assistent/Professor für Computermusik beim Internationalen Bartok-Seminar in Szombathely (H) • 1996-2001 Lehrer für Tonsatz und Komposition am Konservatorium der Stadt Wien • Seit 1997: Lehrer für Computermusik an der Musikuniversität Wien, seit 2001 auch Musiktheorie, seit 2004 auch Komposition, seit 2009: ao. Univ. Prof. für Komposition (Habiliation) • Seit 2008: Leiter des Zentrums für innovative Musiktechnologie (ZiMT) an der Musikuniversität Wien • Gründungsmitglied des NewTonEnsmble Wien und der internationalen Komponistengruppe PRISMA, sowie von ikultur.com

Stipendien und Preise: u.a. Österr. Staatsstipendium 1997, Stiftung Delz (CH, 2001), Theodor Körner Preis 2004 • Aufträge: u.a. Konzerthaus Wien, Klangforum Wien, Ensemble OnLine, quartett22, Lemgoer Orgeltage, Haller Bachtage, Triton Trombone Quartett, Wiener Kammerchor

Aufführungen: in Österreich, Deutschland, Frankreich, Ungarn, Tschechei, Litauen, Polen, Türkei, Südkorea, China, Taiwan, USA, Kanada, Mexico und Argentinien.

 


 

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